Galerie Hubert Winter

Andrea van der Straeten
bei Galerie Hubert Winter, Kontorhaus Mitte, Berlin.
16. Oktober – 14. November 1998

Aber das Eigene will so gut gelernt sein wie das Fremde (F. Hölderlin)

Das ausgestellte 24-Bogen Plakat FREMD war 1997 Beitrag zu einem Projekt von MEZ-Stadtkommunikation, Wien: Kunst im öffentlichen Raum gegen Rassismus und Fremdenhaß.

Es wurde 111x an der österreichisch-tschechischen Grenze auf Plakatwänden der Firma Heimatwerbung affichiert.

Die Künstlerin affichierte "die Fotos schrecklich grimassierender Kinder statt eines moralisierenden Appells, die überraschend-schockierende Umleitung des Assoziationspaares "fremd-bedrohlich" in die nächste Nähe der (eigenen) Familie" (Stella Rollig).

Andrea van der Straeten (geb. 1953 Trier, BRD; lebt in Wien und Linz).